Ich singe also bin ichChorsingen in Zeiten von Corona

Petition der IG CHorama zum Unterzeichnen
an:
Parlament, Bundesrat, Bundesamt für Gesundheit

Singen im Chor respektive in kleinen Ensembles unter strenger Einhaltung der Corona-Schutzkonzepte soll schon bald wieder möglich sein, auch für Laien.

Nach aktuellem Wissensstand ist Singen nicht gefährlicher als Sprechen. Einer längerfristigen Stigmatisierung des Singens möchten wir deshalb entgegenwirken.

Wir wünschen uns, dass alle Tätigkeiten, die unter Einhaltung der Schutzmassnahmen möglich sind, auch zugelassen sind.

Medienmitteilung der IG CHorama

Die Schweizer Chorwelt schaut nach vorn

Die Verordnung des Bundesrats vom 28. Oktober 2020 verbietet Choraktivitäten im professionellen und nichtprofessionellen Bereich. Die reichhaltige Schweizer Chorszene ist durch dieses unbefristete Verbot existenziell bedroht. Mehr als 4'000 Verbandschöre und Ensembles mit über 120'000 Sängerinnen und Sängern sowie über 600 Chorleitende sind direkt betroffen. Planungssicherheit gibt es keine. Trotzdem wird nach vorn geschaut und über mögliche Ausstiegsszenarien zu gegebener Zeit diskutiert.

Auch die Chorwelt hilft aktiv mit, die Pandemie in den Griff zu bekommen und die Infektionszahlen zu senken. In den letzten Monaten hat die Chorszene bewiesen, dass das Singen in Gruppen unter Einhaltung strenger Schutzkonzepte sicher durchgeführt werden kann. Bei hunderten von Chorproben und Konzerten, die seit dem Lockdown stattgefunden haben, sind keine grossen Infektionsherde bekannt geworden, wenn die Schutzkonzepte eingehalten wurden. Für das aktuelle Chorverbot fehlt die statistische Rechtfertigung. Das Singen mit Maske ist eine Massnahme, die bereits von vielen Ensembles
durchgesetzt wurde.

Wir fordern, dass die Verordnung dahingehend angepasst wird, dass Chöre und Ensembles sowie Kinderund Jugendchöre, die den Nachwuchs sichern, mit einer Obergrenze von 15 Sänger*innen und unter Einhaltung strenger Schutzkonzepte ihre Aktivitäten bald wieder aufnehmen können.

Gemäss der aktuellen Verordnung dürfen professionelle Chöre zwar proben, jedoch nicht konzertieren. Das Auftrittsverbot kommt deshalb einem Berufsverbot gleich. Durch die Planungsunsicherheit ist die
Arbeit von über 600 Chorleitenden gefährdet.

Wir stellen unsere Kompetenzen zur Verfügung, um eine Strategie zu entwickeln, wie die gesamte Chorszene wieder aus den verhängten Beschränkungen aussteigen und zu ihrer Strahlkraft zurückfinden
kann.

Kontakt:
Patrick Secchiari, Präsident Schweizerische Föderation Europa Cantat SFEC
076 576 00 08 / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!