Ausfallentschädigungen für Kulturschaffende

Das Kulturamt Thrugau informiert über neue Verfahren und Fristen zur Gesuchstellung für covidbedingte finanzielle Schäden.

Bitte richtet eure Gesuche an das Kulturamt.

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Liebe Vertreterinnen und Vertreter von Kulturinstitutionen, liebe Kulturschaffende, liebe Kulturveranstaltende, liebe Kulturvermittelnde

Gerne informieren wir Sie darüber, dass nun auch wieder Kulturschaffende Gesuche für covidbedingte finanzielle Schäden einreichen können. Nach dem Bundesratsentscheid vom 27. Januar 2021 können selbständigerwerbende Kulturschaffende Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum 1. November 2020 bis 31. Januar 2021 rückwirkend so rasch als möglich, spätestens aber bis am 28. Februar 2021 eingeben.

Weiter gelten folgende Schadens- und Gesuchsperioden und damit verbundene Fristen:

  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum 1. Februar 2021 bis 30. April 2021 sind rückwirkend so rasch als möglich, spätestens aber bis am 31. Mai 2021 einzugeben.
  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum 1. Mai bis 31. August 2021 sind rückwirkend so rasch als möglich, spätestens aber bis am 30. September 2021 einzugeben.
  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum vom 1. September bis 31. Dezember 2021 sind spätestens bis am 30. November 2021 einzugeben.

Für die zweite Gesuchsperiode (Frist: 31. Mai 2021) wird im Kanton Thurgau in Absprache mit den Kantonen und dem Bundesamt für Kultur ein vereinfachtes Verfahren eingeführt. Gesuchstellende mit Erwerbsersatztaggeldern unter 60 Franken sind ab dann nicht mehr verpflichtet, Corona-Erwerbsersatzentschädigung bei der Ausgleichskasse zu beantragen, sondern können direkt und ausschliesslich Ausfallentschädigung für Kulturschaffende beim Kulturamt Thurgau beantragen.

Bitte beachten Sie unbedingt die verbindlichen Fristen sowie das Merkblatt Ausfallentschädigung für Kulturschaffende.

Die Ausfallentschädigung deckt Schäden für annullierte, verschobene oder aufgrund von behördlichen Vorgaben in bloss eingeschränktem Umfang durchgeführte Veranstaltungen und Projekte ab. Kulturschaffende können auch eine Ausfallentschädigung geltend machen, wenn sie z. B. aufgrund von Planungsunsicherheit keine Programmierung vornehmen konnten beziehungsweise keine Engagements vereinbart wurden. In diesem Fall wird der Schaden aufgrund der Differenz der Einnahmen in den beiden Vergleichsjahren 2018 und 2019 in den jeweiligen Monaten berechnet. Die Ausfallentschädigung deckt höchstens 80 Prozent des finanziellen Schadens.

Gesuchseingabe erfolgt neu online

Bitte benutzen Sie fortan die neuen Online-Gesuchsformulare auf unserer Webseite www.kulturamt.ch.

Alle wichtigen Informationen zu den verschiedenen Unterstützungsmassnahmen für den Kulturbereich in Bezug auf Covid-19, Merkblätter und Frequently Asked Questions (FAQ) finden Sie auf unserer Webseite unter diesem Link: https://kulturamt.tg.ch/foerderung/informationen-coronavirus.html/10681

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

das Team des Kulturamts Thurgau